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Rotes Kreuz: „Dienst für das Gemeinwohl“

Helmut Radlmeier beim Roten Kreuz

Landshut. Über 100.000 aktive Mitglieder hat das Bayerische Rote Kreuz. Seit 130 Jahren ist das Rote Kreuz auch in der Region Landshut zwischen Neufahrn und Velden vertreten. Von der großen Bandbreite des BRK konnte sich nun der Stimmkreisabgeordnete für die Region Landshut, Helmut Radlmeier, überzeugen.

Am Standort des Bayerischen Roten Kreuzes in Landshut informierten Geschäftsführer Martin Hofreuter, Rettungsdienst-Leiter Michael Ingerl sowie Monika Härtle, Leiterin des BRK-Seniorenheims St. Vinzenz und Peter Cieslik, der den BRK-Seniorenwohnsitz Hofberg leitet, den Landshuter Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier über die Aufgaben und den Aufbau der Organisation. Sanitäts- und Rettungsdienst, betreuter Fahrdienst, Essen auf Rädern, ambulante Pflege sind dabei nur ein Teil der Aufgaben, den das Rote Kreuz in Stadt und Landkreis Landshut übernimmt. Seit 2002 betreibt es außerdem zwei Seniorenheime in Landshut und Velden. 2008 startete ein Kindergarten, zwei Jahre später eine Kinderkrippe. 2018 kommt das Kinderhaus am Moniberg hinzu.

Hausnotruf kommt an

Anstieg verzeichne auch die Nachfrage nach dem Hausnotruf: Dieser besteht aus einem Sender und einer Station, die ans Telefon angeschlossen wird. Per Knopfdruck wird man mit der Notrufzentrale verbunden, die Hilfe schickt. „Hier haben wir einen starken Zuwachs“, schilderte Hofreuter. Die steigenden Zahlen konnte Radlmeier auch anhand eigener Eindrücke bestätigen. „Meine Eltern nutzen den Hausnotruf neuerdings. Der Notruf ist eine gute Sache, er gibt Senioren zuhause zusätzliche Sicherheit“, lobte Radlmeier. Das Angebot habe man dank des Pflegestärkungsgesetzes II vergrößern können, führte Hofreuter aus. „Der Hausnotruf wird sehr gut angenommen. Wir konnten schon 100 Geräte mehr installieren als im letzten Jahr. Wir verstehen das Angebot als einen Baustein für die Devise ‚ambulant vor stationär‘.“

Notfallsanitäter eingeführt

Gesetzliche Änderungen schlügen sich auch in der Arbeit des Rettungsdienstes nieder: 2014 wurde in der Ausbildung der Rettungsassistent durch den Notfallsanitäter abgelöst. „Das Gesetz haben wir geändert, weil wir eine weitere Verbesserung der flächendeckenden notfallmedizinischen Versorgung erreichen wollten. Die Ausbildung des nichtärztlichen Personals im Rettungsdienst wurde von 2 auf 3 Jahre verlängert. Die Ausbildungsinhalte wurden an die beständig gestiegenen Anforderungen einer modernen und hochwertigen präklinischen Versorgung angepasst“, erläuterte Radlmeier, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege im Bayerischen Landtag. Die Nachfrage sei groß und übersteige sogar das Angebot, konnte Hofreuter berichten.

Überhaupt habe man im Verband einen guten Mitgliederzuwachs. „Wir setzen darauf, mit unserer Jugendarbeit schon Jugendliche für unsere Arbeit zu begeistern“, so Hofreuter. Mit Erfolg: Fast 80.000 Jugendliche engagieren sich im Bayerischen Jugendrotkreuz, 186 davon in den 15 Gruppen der JRK in der Region. Nachdem Wehr- und damit auch der Zivildienst ausgesetzt sind, sei die Nachwuchsgewinnung umso wichtiger. Als Ausgleich für die Zivis plädierten die Vertreter des Roten Kreuzes dafür, das Praktikum in Schulen wieder zu stärken. Dadurch würden Schülerinnen und Schüler einen Bezug auch zu den Rettungsdiensten erhalten. Gleiches gelte für das Freiwillige Soziale Jahr, so Radlmeier. Deshalb habe er Anfang des Jahres zusammen mit Kollegen der CSU-Landtagsfraktion einen Antrag gestellt, um das FSJ durch Kontinuität zu stärken.

„Ob im Rettungsdienst, in den Seniorenheimen oder in Kindergärten: Die Frauen und Männer des BRK Landshut leisten großartige Arbeit. Meine große Anerkennung für den Dienst für das Gemeinwohl“, lobte Radlmeier.

 

Bildunterschrift: BRK-Kreisgeschäftsführer Martin Hofreuter (l.), Michael Ingerl (m.), Leiter des Rettungsdienstes, Monika Härtle, Heimleiterin des Seniorenheims St. Vinzenz, und Peter Cieslik (r.), Leiter des BRK-Seniorenwohnsitzes Hofberg, stellten dem Stimmkreisabgeordneten für die Region Landshut, Helmut Radlmeier, das breite Aufgabenspektrum des Roten Kreuzes vor.

 

 

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