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Sanierung des Schuldachs: Förderprogramm vorgestellt

Sanierung des Schuldachs

MdL Radlmeier stellt Förderprogramm vor

Bruckberg. Das Dach der Grund- und Mittelschule Bruckberg-Gündlkofen muss saniert werden. Der CSU-Ortsverband Bruckberg lud deshalb den Stimmkreisabgeordneten Helmut Radlmeier nach Bruckberg ein, um sich über mögliche Unterstützung durch den Freistaat informieren zu lassen. Radlmeier stellte dabei ein neues Förderprogramm für Schulsanierungen vor.

Das 22 Jahre alte Dach der Grund- und Mittelschule Bruckberg-Gündlkofen ist undicht. Ein Gutachten ergab nun: Das Dach muss dringend erneuert werden. Wegen der hohen Kosten der Erneuerung sucht der CSU-Ortsverband Bruckberg derzeit nach Fördermöglichkeiten. CSU-Ortsvorsitzender und Gemeinderat Bernhard Jauck und Wilhelm Hutzenthaler, stellvertretender Ortsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Bruckberg, baten deshalb den Stimmkreisabgeordneten für die Region Landshut, Helmut Radlmeier, um Unterstützung. Hutzenthaler und Jauck stellten dem Abgeordneten vor Ort die anstehende Maßnahme vor. „Im Endeffekt müssen wir das Dach komplett neu machen“, schilderte Hutzenthaler. Die Kosten würden sich wahrscheinlich dann auf rund 800.000 Euro belaufen.

Neues Förderprogramm

Nachdem Sanierungen von Schulen in vielen Kommunen anstehen, sei ein neues Förderprogramm, das Kommunalinvestitionsprogramm Schule, aufgelegt worden, erläuterte Radlmeier. Sanierung, Umbau und Erweiterung würden gefördert. Dazu zählten auch Schulturnhallen. „Wir wollen Kommunen bei Investitionen in das Schulgebäude noch besser unterstützen“, so Radlmeier. Im Regierungsbezirk Niederbayern stünden rund 37 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Bis April müsse die Gemeinde einen entsprechenden Antrag stellen. Je nach genauer Ausgestaltung der Maßnahme könnte das Investitionsprogramm Schule auch der Gemeinde Bruckberg bei der Sanierung des Daches der Schulturnhalle weiterhelfen.

Hutzenthaler und Jauck dankten Radlmeier für seine Informationen. „Es freut uns, dass unser Stimmkreisabgeordneter uns vor Ort aus erster Hand informiert. Wir werden uns auf jeden Fall für das Förderprogramm bewerben“, so Hutzenthaler. Selbst wenn man nicht zum Zuge komme: Einen Versuch sei es auf jeden Fall wert, war man sich einig.

Lärmschutz an der Autobahn

Auch zu einem anderen gemeinsamen Projekt hatte Radlmeier neue Informationen. Im Mai hatte der Ortsverband um Bernhard Jauck den Abgeordneten eingeschaltet, weil der Lärm von der Autobahn immer weiter zunimmt. Mittelfristig wird der neue Fahrbahnbelag, der im Zuge der Fahrbahnsanierung ausgebracht wird, den Lärm reduzieren. Doch eine kurzfristige Entlastung wäre gleichermaßen wünschenswert. Bei dem Gespräch im Mai hatte Radlmeier eine Verlängerung der Geschwindigkeitsbegrenzung Richtung München ins Spiel gebracht und sich an die zuständige Autobahndirektion gewandt. Als sich herausstellte, dass dort noch mit älteren Lärmberechnungen gearbeitet wird, hatte Radlmeier neue Berechnungen für den Gemeindebereich Bruckberg gefordert. „Diese Berechnungen sollen nun im Frühjahr fertig werden. Dann werden wir sehen, ob die Lärmbelastung die entsprechenden Richtwerte überschreitet“, teilte Radlmeier mit.

Ob bei der Dachsanierung oder der Verbesserung des Lärmschutzes: Hutzenthaler, Jauck und Radlmeier vereinbarten, weiter in engem Kontakt zu bleiben.

 

Bildunterschrift: Tauschten sich über eine mögliche Förderung für die Sanierung des Schuldaches aus (v.l.): Bürgermeister Wilhelm Hutzenthaler, Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier und CSU-Ortsvorsitzender Bernhard Jauck.

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