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Wasserwacht: „Freude am Helfen“

Abgeordneter Helmut Radlmeier bei der Wasserwacht

Landshut. Ob bei der Landshuter Hochzeit, der Dult oder zuletzt beim Fest der Kulturen: Die Landshuter Wasserwacht ist immer vor Ort, um die Veranstaltungen an der Isar abzusichern. Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier besuchte nun die Wasserwacht, um sich über die Organisation, ihre Aufgaben und aktuelle Anliegen zu informieren. 

Die Wasserwacht ist eine Gemeinschaft des Roten Kreuzes. In 1.500 Einsatzstunden im Jahr übt und rettet die Landshuter Wasserwacht ehrenamtlich am, auf und im Wasser. Geführt wird die Wasserwacht Ortsgruppe Landshut seit 8 Jahren von Christian Riedel, der schon seit einem Vierteljahrhundert Mitglied im Verband ist. Der Vorsitzende der gesamten Kreiswasserwacht Landshut ist Florian Suttor.

Gesunder Verband

Organisiert ist die Wasserwacht in den Ortsgruppen Landshut, Geisenhausen, Vilsbiburg, Ergoldsbach, Rottenburg, Ergolding, Obersüßbach, Ohu-Ahrain und Mirskofen. Die Gruppen in der Region haben sich zur Kreiswasserwacht Landshut zusammengeschlossen, die zum BRK Kreisverband Landshut gehört. Mit 230 Mitgliedern sei man zwar der kleinste Kreisverband im Bezirk Niederbayern-Oberpfalz. Doch damit sei man zufrieden, schließlich verzeichne man seit Jahren ein „gesundes Wachstum“, legte Riedel dar. In Landshut hat die Wasserwacht 140 Mitglieder. Zukunftssorgen habe man keine, da auch die Jugendarbeit im Kreisverband großgeschrieben werde. Allein 45 Kinder und Jugendliche seien derzeit bei der Landshuter Wasserwacht Mitglied.

Aufgabenfeld wächst

Die Mitglieder sind das ganze Jahr über im Einsatz und im Training. Vor allem natürlich in der Sommerzeit seien die Freiwilligen der Wasserwacht im Stadtbad und an der Gretlmühle gefragt. In erster Linie sei die Wasserwacht aber auf der Isar mit ihren Booten präsent. Bei der Meldung „Person im Wasser“ rücken auch immer die Taucher mit aus, um im Ernstfall Menschen aus der Isar zu retten. „Das kommt zum Glück nicht häufig vor“, so Riedel. Rund 7 Alarmierungen habe man in diesem Jahr bisher zu verzeichnen, wobei dies nicht immer gleich einen Einsatz bedeute. Oft hätten die Personen beim Eintreffen der Einsatzkräfte die Isar schon selbst verlassen.

In den letzten Jahren werden die Hochwassereinsätze immer wichtiger, informierte Riedel: „2013 haben wir in Mitterwöhr mit Booten die Evakuierung von Personen unterstützt, im letzten Jahr waren wir in Simbach und in Unterwattenbach vor Ort.“ Bei den Einsätzen sei die enge Zusammenarbeit mit anderen Diensten wie der Feuerwehr oder dem THW entscheidend. Die funktioniere sehr gut.

Helferfreistellung verbessert

Lob gab es von der Wasserwacht für die verbesserte Helferfreistellung, die die CSU im Landtag auf den Weg gebracht hat. „Mit dem Änderungsgesetz wird die Helferfreistellung auf zahlreiche weitere ehrenamtliche Helfer im Bevölkerungsschutz in Bayern ausgedehnt. Ehrenamtliche Unterstützungskräfte der freiwilligen Hilfsorganisationen sind nun als Mitglieder sogenannter Schnell-Einsatz-Gruppen im Einsatzfall den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren weitgehend gleichgestellt“, erläuterte Radlmeier, Mitglied in der CSU-Arbeitsgemeinschaft Ehrenamt im Landtag.

„Uns war es wichtig, diese Lücke zu schließen. Mit der erweiterten Helferfreistellung wollen wir die unersetzliche Arbeit der freiwilligen Hilfsorganisationen wie der Wasserwacht honorieren. Was unsere Wasserwachtler unter ihrem Motto „Freude am Helfen“ hier in Landshut leisten, verdient unseren Respekt“, betonte Helmut Radlmeier.

 

Bildunterschrift: Christian Riedel (m.), Vorsitzender der Wasserwacht Ortsgruppe Landshut, Markus Ritthaler, Pressesprecher der Kreiswasserwacht (2.v.r), Florian Suttor, Vorsitzender Kreiswasserwacht Landshut (r.) und BRK-Kreisgeschäftsführer Martin Hofreuter (l.) informierten Helmut Radlmeier über die Landshuter Wasserwacht.

 

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